Wenn der Hang zu steil wird –
ist Ralf Maul zur Stelle

Am Hof gibt es diese Momente, in denen man merkt: Alleine geht es gerade nicht weiter. Der Hang ist zu steil, der Ballen will nicht so, wie er soll, oder „Schorschi“ – unser kleiner Helfer auf vier Rädern – kommt einfach nicht mehr weiter. Genau dann gibt es jemanden, der oft schon unterwegs ist, bevor man überhaupt richtig um Hilfe bitten kann: Ralf Maul.

Ralf ist Nachbar, Unterstützer und vor allem ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen kann. Wenn irgendwo etwas feststeckt, wenn ein Ballen nicht abgeworfen werden kann oder die Situation am Hang plötzlich doch kniffliger wird als gedacht, dann steht Ralf zur Seite – ruhig, pragmatisch und mit genau der Erfahrung, die es in solchen Momenten braucht.

Legendär ist bei uns inzwischen auch der Moment, als Uwe das erste Mal das Heu am Hang gewendet hat. Ralf schaute zu und meinte trocken:
„Uwe, du bist mutig – das hätte ich mich nicht getraut.“
Wobei Uwe vermutlich gar nicht so genau wusste, in welcher Lage er sich da gerade befand.

Und manchmal sind es auch einfach diese Momente, in denen Co sich mal wieder ein bisschen überschätzt hat, die Manneskraft nicht ganz ausreicht oder man schlicht jemanden braucht, der mit dem Traktor umgehen kann, wenn es wirklich drauf ankommt. Genau dann ist de Mauli da – und rettet nicht selten „Co mit Ihrem kleinen grünen Traktor Namens Schorschi“ und seinem Fahrer den sprichwörtlichen Hintern.

Auch wenn beim Futter einmal etwas knapp wird oder bei der Ernte Unterstützung gebraucht wird, hilft Ralf immer wieder weiter – manchmal mit Maschinen, manchmal mit Erfahrung und manchmal auch einfach mit einer Lösung, auf die man selbst nicht gekommen wäre.

Und natürlich läuft solche Nachbarschaftshilfe bei uns nicht ganz ohne Gegenleistung. Die offizielle Hof-Währung dafür sind meistens ein paar gut gekühlte Bierkästen – besonders dann, wenn wieder einmal eine Situation gerettet wurde, die man vorher vielleicht ein kleines bisschen unterschätzt hatte.

Neben all der Arbeit gibt es aber auch die schönen Momente: Im Sommer sitzt man ab und zu gemeinsam am Tisch, erzählt Geschichten, lacht über die letzten „Rettungsaktionen“ und genießt einfach die gute Nachbarschaft. Auch mit seiner Familie und seiner Schwester verbindet uns ein respektvoller und hilfsbereiter Umgang – so, wie man sich das unter echten Nachbarn wünscht.

Für uns ist Ralf deshalb viel mehr als nur jemand, der ab und zu hilft.
Er ist ein Freund des Hofes und unseres Vereins – und jemand, der genau dann da ist, wenn man ihn braucht.

Oder anders gesagt:
Wenn es am Hang ernst wird, ist es gut zu wissen, dass Ralf Maul in der Nähe ist.